Bei der internationalen Fachkräftegewinnung gewinnt die Wahl des Herkunftslandes zunehmend an Bedeutung. Usbekistan rückt dabei verstärkt in den Fokus – nicht als kurzfristige Alternative, sondern als strukturell geeignetes Herkunftsland für qualifizierte Fachkräfte.
Usbekistan ist ein klassisches Auswanderungsland. Arbeitsmigration ist gesellschaftlich akzeptiert und staatlich geregelt. Die Ausreise zu Erwerbszwecken erfolgt nicht ungesteuert, sondern wird durch eine staatliche Migrationsbehörde begleitet. Diese staatliche Steuerung wird durch das deutsch-usbekische Migrationsabkommen zusätzlich institutionell gestützt und schafft einen verlässlichen Rahmen für reguläre Erwerbsmigration nach Deutschland. Für Arbeitgeber erhöht dies Transparenz und Planungssicherheit.
Ein zentraler Faktor ist das solide Berufsbildungs- und Ausbildungssystem des Landes. In vielen technischen, handwerklichen und industriellen Berufen erwerben Fachkräfte eine fundierte Ausbildung. Fachkräfte, die sich für eine Tätigkeit im Ausland entscheiden, bringen häufig nachvollziehbar dokumentierte Berufspraxis und relevante Erfahrung in ihrem Tätigkeitsfeld mit. Praktische Arbeitserfahrung ist dabei fester Bestandteil des Qualifikationsprofils.
Darüber hinaus investiert Usbekistan gezielt in die Weiterentwicklung von Berufsbildung und Qualifizierung. Staatliche Programme und bilaterale Kooperationen mit Deutschland zielen darauf ab, Ausbildung, Spracherwerb und Vorbereitung auf eine Tätigkeit im Ausland systematisch zu stärken. Diese institutionelle Ausrichtung erleichtert die planbare Gewinnung qualifizierter Fachkräfte.
Für Arbeitgeber bietet die Fachkräftegewinnung aus Usbekistan damit eine belastbare Grundlage: qualifizierte Fachkräfte mit solider Ausbildung, relevanter Praxiserfahrung und einer klar geregelten, staatlich begleiteten Migrationsperspektive. In Verbindung mit strukturierter Prozess- und Risikosteuerung entsteht daraus ein nachhaltiger Ansatz zur Sicherung von Fachkräftebedarf.
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