Nach dem deutsch-usbekischen Fachkräftemigrationsabkommen beschäftigen sich viele Unternehmen intensiver mit der Gewinnung von Fachkräften aus Usbekistan. In der Praxis zeigt sich dabei immer wieder: Der Erfolg dieser Programme hängt nicht an einer einzelnen Funktion, sondern am Zusammenspiel mehrerer Bereiche.
HR spielt dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig ist internationale Fachkräftegewinnung mehr als eine klassische Recruiting-Aufgabe. Es handelt sich um einen mehrstufigen, regulatorisch geprägten Prozess, der Planung, klare Zuständigkeiten und strukturelle Vorbereitung im gesamten Unternehmen erfordert.
Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Programme selten an der fachlichen Eignung der Fachkräfte scheitern. Herausfordernd sind vielmehr Themen wie realistische Einsatzprofile, gesteuerte Sprachausbildung, Anerkennungsverfahren, Zeitplanung und die Abstimmung zwischen HR, Fachbereichen, Management und externen Stellen.
Genau hier entsteht der Mehrwert strukturierter Programme: Wenn HR, Fachbereiche und Unternehmensleitung gemeinsam mit einem externen Prozesspartner klare Prozesse aufsetzen, lassen sich Risiken frühzeitig erkennen und Fachkräftegewinnung verlässlich gestalten.
Aus unserer Arbeit bei AATRIUM zeigt sich: Internationale Fachkräftegewinnung funktioniert dann besonders gut, wenn sie als gemeinsame Organisationsaufgabe verstanden wird, von der Geschäftsleitung bis in HR und die Fachbereiche hinein top-down getragen. In dieser Konstellation – unterstützt durch einen externen Prozesspartner – lassen sich internationale Fachkräfteprogramme nachhaltig, planbar und risikoarm umsetzen.


